Motivation

Im Bereich individualisiertes, eigenverantwortliches Lernen (im Sinne des Leitbildes des KKG) sehen wir große Chancen, die Lernbedingungen der Schüler durch eine entsprechende Infrastruktur zu verbessern.

Wir wollen dafür eine geeignete IT Infrastruktur schaffen und deren Instandhaltung (sowohl auf Hard- als auch auf Software bezogen) sicherstellen. Dies ist die nötige Voraussetzung, um den wesentlich wichtigeren zweiten Bereich, die sinnvolle pädagogische Nutzung der geschaffenen Infrastruktur voranzutreiben. Es ist wünschenswert eine moderne IT Infrastruktur aufzubauen, aber nur, wenn diese anschließend auch für die Nutzer (hier die Schüler und Lehrer) in deren Aufgabenbereichen gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Neben der Bereitstellung der neuen Medien ist es unbedingt nötig, sich Gedanken über deren Einsatz zu machen. Dazu gehört auch ein Konzept, wie die KuK und auch die Schüler bzgl. der Nutzung geschult werden können, damit sie in der Lage sind, diese neue Infrastruktur pädagogisch sinnvoll einsetzen zu können.

 

Schaffung und Instandhaltung der IT Infrastruktur am KKG

Das Kurt-Körber-Gymnasium ist für die weiter unten diskutierte Mediennutzung zum eigenverantwortlichen, individualisierten Lernen bereits gut ausgestattet. Für den Unterricht stehen ausreichend PCs, Laptops und iPads zur Verfügung, so dass SuS im Unterricht individuell damit arbeiten können.

Außerdem sind ab inkl. Klasse 10 alle SuS mit 1 zu 1 Geräten ausgestattet (endweder selbst finanziert oder von der Schule ausgestattet).

KuK haben von der Schule ebenfalls Geräte gestellt bekommen (iPad oder Mac-Book)

Die Schule ist vollvernetzt – in der ganzen Schule gibt es ausreichend WLAN Empfang und in jedem Klassenraum kann man über mehrere LAN Anschlüsse verfügen.

Den gesicherten Internetzugang regelt ein TFK Router.

In den meisten Klassenräumen gibt es bereits neben einer Tafel ein sogenanntes C-Touch Board, eine interaktive Tafel. Jeder Lehrer kann sich mit seinem Gerät damit verbinden. Da auch alle Schüler mit ihren Geräten dort verbunden werden können, ist neben lehrerzentriertem Unterricht jederzeit auch individueller oder gruppenorientierter Unterricht damit umsetzbar.

Zusammen mit der Schulleitung arbeitet das IT Team ständig daran, für die Lehrer- und Schülerschaft ein zeitgemäßes, digitales Setup für unsere Schule zu erarbeiten. Neben der konzeptionellen Planung dieses Setups ist es aber vor allem auch die Aufgabe des IT Teams die Bereitstellung der Geräte und deren Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Da die KuK immer mehr auf die von der Schule angebotenen Geräte zurückgreifen, um ihren Unterricht damit digital zu gestalten (z.B. wird Moodle in Präsenzphasen, Hybridunterricht und im Fernunterricht eingesetzt), ist es wichtig, das von Dataport installierte Netzwerk (LAN und WLAN) funktionsfähig zu halten und einen möglichst reibungslosen, aber allen Sicherheitsanforderungen entsprechenden Internetzugang zu ermöglichen. Auch dies ist die Aufgabe des IT Teams.

 

Sinnvolle pädagogische Nutzung der geschaffenen IT-Infrastruktur

Jeder Lernprozess eines Schülers ist individuell. Er kann durch Austausch in Gruppen unterstützt und vertieft werden, dennoch bleibt der eigentliche Lernprozess eine individuelle Angelegenheit eines/r jeden SuS.

Im Zuge der immer weiter voranschreitenden Nutzung des Internets, hat sich auch die Lernkultur der Menschen sehr verändert. Eine hervorragende Möglichkeit sich eigenständig in neue Themen einzuarbeiten, bieten sogenannte „Video Tutorials“.

Die bereits vorhandene IT Infrastruktur kann sinnvoll eingesetzt werden, um individualisiertes, eigenverantwortliches Lernen (entsprechend des Leitbildes des KKG) z.B. mit Video-Tutorials zu unterstützen und voranzutreiben. Es gibt im Internet zu vielen Themen bereits vorhandene „Video Tutorials“, die den Schülern Erklärungen liefern, die sie sich so oft sie wollen, anhören und ansehen können (mit den iPads und Laptops auch während des Unterrichts möglich oder zum individuellen Nacharbeiten zu Hause).

In den individualisierten Lernphasen ist es anschließend sehr wichtig, gesammelte Eindrücke zusammenzutragen und Ergebnisse zu sichern. Dies ist gerade beim individualisierten, eigenverantwortlichen Lernen ein ganz wichtiger Teil des Unterrichts. Moodle (als Lern-Management-System, kurz LMS) ist für diesen Zweck  eine passende Plattform und kann auf Grund der IT-Infrastruktur am KKG in jedem Klassenraum auch während des Unterrichts eingesetzt werden.

Ergebnisse, die digital erarbeitet wurden, können von den SuS anschließend an den C-Touch Boards für alle SuS der Klasse präsentiert und besprochen werden. Auch von den Boards aus können die Ergebnisse anschließend in Moodle gespeichert und für alle Schüler nachhaltig zur Verfügung gestellt werden.

Generell ermöglicht die Organisation des Unterrichts in Moodle das Nacharbeiten von Inhalten für SuS zu jeder Zeit sowohl innerhalb als auch außerhalb des Schule.

Mit Hilfe von Moodle können für KuK in allen Fächern unterrichtsbegleitende Kurse zur Verfügung gestellt werden, so dass der Unterricht mit Hilfe dieses LMS sowohl als Unterrichtsvorbereitung, Unterrichtsdurchführung und auch zur Nachbearbeitung genutzt werden kann.

Generell ist ortsunabhängiges Arbeiten (am KKG oder zu Hause oder…) mit den am KKG eingesetzten Hard- und Softwarelösungen jederzeit möglich.

Da Moodle als LMS noch nicht so lange am KKG eingesetzt wird, ist es sinnvoll, KuK weiterhin durch gezielte Schulungsmaßnahmen mit den „Möglichkeiten für digitalisierten Unterricht mittels Moodle“ vertraut zu machen.

Durch die Ausstattung (eins-zu-eins) der Oberstufe und der Klasse 10 mit iPads kann entsprechend des Leitbildes des KKG Individualisierung und Eigenverantwortung in diesen Klassenstufen im Unterricht durchgesetzt werden.

Die Schüler können sich jederzeit Notizen machen, die sie dann auch elektronisch verwalten können, sie können Lernportfolios führen, um ihren eigenen Lernprozess zu reflektieren, sie können jederzeit auf „Video Tutorials“ oder das Internet allgemein zugreifen, um Informationen zu den aktuell behandelten Themen herauszusuchen und so Zusammenhänge besser zu verstehen. Sie können zu jedem geforderten Thema Präsentationen ohne großen Aufwand erstellen, sie können Zusammenhänge sofort visualisieren und den anderen Mitschülern zur Verfügung stellen. Es können Mind-Maps und Glossar-Einträge entworfen werden, die in folgenden Stunden leicht erweitert oder verändert werden können. Somit entstehen neuartige, flexible Lernprozesse, die sowohl die Arbeitsphasen im Unterricht verändern, als auch die Phasen der Ergebnissicherungen. Das iPad bietet so viele Möglichkeiten, Unterricht neu zu gestalten.

Die sogenannten neuen Medien bringen auch einige Gefahren oder Probleme mit sich (Cybermobbing, Urheberrechtsverletzungen, Überforderung durch übermäßigen Einsatz, Angst vor zu viel Neuem u.s.w.). Diese Themen gehören zum Teil bereits zu den Unterrichtsinhalten (z.B. im Rahmen eines Projekttages oder des Informatikunterrichts).

Es ist wichtig, sowohl SuS, als auch KuK innerhalb und außerhalb der unterrichtlichen Inhalte diesbezüglich zu sensibilisieren.

Zu den Aufgaben des IT Teams gehört es, sinnvolle Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen und andere KuK eventuell darin zu schulen oder zumindest darauf aufmerksam zu machen.